Wer hat den Bademantel erfunden

Wer den Bademantel erfunden hat, lässt sich nicht an einer Person festmachen!

Man kann es nicht an einer Person festmachen und sagen: der hat den Bademantel erfunden. Doch beim Kramen in der Geschichte des Bademantels findet man trotzdem allerlei Interessantes heraus.

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Historisches

In einem Beitrag zur Geschichte der deutschen Wasserkunde wird aus einem Werk aus dem 11. Jahrhundert (circa 1030) zitiert. Der Held aus diesem Versepos legte sich im Bademantel aufs Bett, bis die Hitze entwich. Nach der Glottertaler Badeordnung (eine Gemeinde in Baden Württemberg), aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, durften die Männer nur bedeckt ins Wasser, also mit Bademantel. Aus dem Jahr 1880 ist bekannt, das Frauen so was ähnliches wie einen Bademantel am Strand trugen. Er war aus wärmenden Material wie Biber, Flanell oder anderen Stoffen. Etwa 20 Jahre später, trugen auch die Männer ihre Bademäntel am Strand.
Händler, die mit Gewürzen aus Asien handelten, sahen bei ihren Besuchen dort Männer in Morgenmänteln aus Seide. Das fand man schick und übernahm es dann auch für Europa. Doch Seide war den Herren der Schöpfung in Europa zu kühl. Findige Fabrikanten ersetzen die Seide durch Baumwolle oder Frottee. Doch das gemeine Volk konnte sich keinen Bademantel leisten. Den trugen nur die feinen Herren des Adels und Bürger, die zu Geld gekommen waren, meist Geschäftsleute. Und da sich nicht jeder einen Bademantel leisten konnte, wurde er damals auch rasch zu einem Statussymbol. Die Bademäntel aus schweren Brokat, mit kostspieligen Verzierungen, waren nur was für die hochgeborenen Herrschaften.

Morgenmantel, Schlafrock, Bademantel

dyckhoff-frottee-bademantel-mit-schalkragen-400-g-qm-walkfrottierqualitaetZum Glück kann sich heute jeder einen Bademantel leisten. Er wird in vielen Variationen und Preisklassen angeboten. Der Bademantel von heute hieß auch schon mal Morgenmantel (für viele immer noch) und ganz früher nannte man ihn Schlafrock. Der klassische Bademantel ist ein einteiliges Bekleidungsstück. In der Regel wird er in der Mitte mit einer Kordel oder Gürtel zusammengehalten. Einen Reißverschluss oder Knöpfe hat er normalerweise nicht. Es ist ein legeres Kleidungsstück. Manche benutzen ihn als Handtuch-Ersatz. Aus der Dusche oder Wanne kommend, schlüpft man direkt in den Bademantel. Da er meistens aus Frottee ist oder anderem weichen Material, nimmt er die Feuchtigkeit des nassen Körpers rasch auf. Die feuchte Wärme unter dem Bademantel wird als angenehm empfunden. Der Bademantel schickt die Dusche quasi in die Verlängerung.

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