Au revoir

Im Radio läuft das Lied „Au revoir“ von Mark Foster. Er singt: „In diesem Haus, wo ich wohne, hier ist alles so gewohnt, so zum kotzen vertraut. Man jeder Tag ist so gleich, ich ziehe Runden durch den Kreis, ich will nur noch hier raus“. Raus möchte ich nicht aus meinem Haus, aber das, mit dem alles so vertraut, stimmt. Ich bin nicht der Typ, der Schema F mag. Ich liebe die Abwechslung. Wenn nicht jeder Tag gleich abläuft. Sicher, die Gewohnheit gibt einem auch Sicherheit. Aber nur? Nee, finde ich langweilig. Ich brauche Spontanität. Immer was Neues. Möglichst viele Tage unterschiedlich. Ich stelle immer wieder die Möbel um. Versuche alles neu und meiner Meinung nach besser zu organisieren. Klar, ich bin auch nicht perfekt. Ich bin aber nun mal so veranlagt. Versuche immer das Beste zu geben. Wie oft musste ich mir schon sagen lassen, dass ich zu perfektionistisch sei und das mehr ablegen oder zumindest um etliche Stufen runterfahren soll. Ich bin aber der Meinung, wenn ich was mache, dann ganz oder eben gar nicht. Ich gebe zu, dass ich ständig Neues brauche. Egal, ob es technischer Kram ist oder etwas für den Haushalt. Vor allem liebe ich Bettwäsche. Wenn ich im Verkauf in der Bettwäscheabteilung arbeiten würde, in der auch die Inlays, also auch Kissen und Decken verkauft würden, ich verbrächte den halben Tag damit über den flauschig weichen Stoff zu fühlen. Oder mich ständig halbwegs in die bauschigen Kissen plumpsen zu lassen. Es gibt so viele, schöne und unterschiedliche Bettbezüge. Ich liebe glatte Stoffe, vor allem hochwertige Mako-Satin-Bettwäsche. Sie ist so schön weich und ich liebe die leichte Frische an den Stellen, die nicht durch meinen Körper aufgeheizt wurden. Bettwäsche ist für mich wichtig. Es gibt bestimm viele Leute, denen das nicht so geht. Aber bei mir „isst“ das Auge immer mit. Auch wenn ich nur kurz einen Blick im Vorbeigehen ins Schlafzimmer werfe. Genauso ist es mit den Decken und Kissen auf der Couch. Es muss alles stimmig sein. Meinem inneren Auge schmeicheln, sonst fühle ich mich nicht wohl. Aber natürlich habe ich auch Bereiche, die etwas mehr Pep gebrauchen könnten. Aber es hapert wie bei Vielen am nötigen Kleingeld. Ich liebe eben neue, schicke Bettwäsche. Bis dahin.

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