Baby-Bauchsäckchen, auch als Bauchtaschen bekannt

Immer häufiger sieht man junge Mütter, die ihr Baby in ein Säckchen vor ihrer Brust tragen. Die Baby-Bauchsäckchen sind eine bequeme Sache für die Mutter. Für kurze Wege hat sie das Kleine jederzeit bei sich. Sie braucht hierfür keine gesonderten sperrigen Hilfsmittel oder einen Kinderwagen. Zusätzlich hat die Mutter ihre Hände frei, um Kleinigkeiten nebenher zu erledigen. Gute Baby-Bauchtaschen haben gepolsterte Schulter- und Bauchgurte, so dass sie sich problemlos tragen lassen.

Der Mensch ist von Wesen her ein Tragling. Aber anders als bei Affen, fehlt der Mutter das Fell, woran das Baby sich festhalten kann und dem Baby die Kraft.

Gleichwohl kann es die Beinchen in Hüfthöhe anziehen und sich an die Mama klammern. Man nennt das die Anhock-Spreizhaltung.

 

Vorteile Baby-Bauchsäckchen

Die Grundbedürfnisse eines Babys sind Nähe und Geborgenheit. Eine Mutter, mit einem Baby-Säckchen auf den Bauch, erfüllt das aufs Beste. Es ist weithin bekannt, das Babys, die von einer Mutter in einem Säckchen getragen werden, weniger schreien. Einfach deshalb, weil sie sich wohl fühlen. Wie eben schon angedeutet, ist die Mutter mit dem Baby-Säckchen auffällig mobil. Ob im Omnibus, beim Treppensteigen oder bei kurzen Spaziergängen, das Baby ist konstant bei der Mutter. Näher geht es nicht!

Psychische Aspekte für Baby-Bauchtaschen

Die Mutter ist fortwährend mit dem Kind vis-à-vis. Der direkt Blickkontakt ist fürs Baby, und natürlich auch für die Mutter, ein starkes Argument fürs Tragen eines Baby-Säckchens.

Bekannterweise liegt das schärfste Sehen eines Babys bei 20 bis 30 Zentimetern. Das ist genau die Entfernung, aus der das Baby von der Brusthöhe her, die Mutter ansieht.

Wie schaut die Mutter gerade aus? Die Stirn in Falten, die Mundwinkel nach unten? Oder lächelt sie und schaut ihr Baby mit entspannten Gesichtszügen an? Das Baby erkennt das und verbindet damit Gefühle. Ist die Mutter gut drauf, ist es das Kleine auch. Gleicherweise wird die Sprachentwicklung des Babys gefördert. Es sieht nämlich gleichzeitig, was es hört.

Die physische Sicht

Es ist orthopädisch gesehen ideal, wenn das Baby in ein Baby-Säckchen sitzt. Das Baby geht automatisch in die Anhock-Spreizhaltung. Es zieht die Beinchen bis auf Nabelhöhe an und spreizt sie leicht nach außen. Der Effekt: Das Kind schiebt die Hüfte nach vorn und macht den Rücken ein wenig rund. Die Hüfte und Wirbelsäule des Babys werden entlastet. Das beugt spätere Haltungsschäden vor.

Was macht ein gutes Baby-Säckchen aus?

Es muss angenehm zu tragen sein. Das Gewicht ist gut verteilt. Der Rücken wird nicht übermäßig belastet. Breite, weiche Gurte, erhöhen den Tragekomfort. Damit nicht nur die Mama, sondern auch der Papa das Baby-Säckchen tragen kann, sollten die Gurte verstellbar sein. Hierbei spielen natürlich auch der Bauchumfang und die Körpergröße eine Rolle.

Außerdem schaut man immer, wie bei anderen Anschaffungen fürs Baby auch, auf Hinweise zu Schadstoffen und Sicherheits-Etiketten. Man schaut am besten nach anerkannten Zertifikaten und seriösen Herstellern. Da sollte man gut aufgehoben sein.

Wie lange trägt man ein Baby-Säckchen?

Bis zu eineinhalb Jahre kann man die Kleinen schon tragen. Doch in dem Alter eher auf dem Rücken. Mehr als 10 Kilo sollte man sich sowieso nicht vor dem Bauch binden. Das macht der Rücken auf Dauer nicht mit.

Tragetuch oder Baby-Säckchen?

Die Alternative zum Säckchen ist ein Tragetuch. Manche sagen für die Frühchen sollte es ein Tragetuch sein und nach ein paar Wochen ein Baby-Säckchen. Wieder andere meinen, dass man sofort mit einem Säckchen anfangen sollte. Aber, das muss jeder für sich entscheiden.

Hier noch ein paar Vorteile sowohl fürs Baby-Säckchen als auch fürs Tragetuch.

Vorteile Tragetuch:

Flexible Passform, da individuell zu binden fürs Baby.

Schnell zusammengefaltet. Leicht mitzunehmen, zum Beispiel in den Urlaub.

Selbst hochpreisige Tragetücher sind preiswerter als Baby-Säckchen.

Baby-Säckchen:

Sie sind besonders robust.

Können lange genutzt werden. Praktisch bis zum Ende der möglichen Tragezeit.

Angenehmer Tragekomfort, durch gepolsterte Gurte.

In guten Modellen sitzt das Baby in der Anhock-Spreizhaltung. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Einfach anzubringen. Problemloses Handling.

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